Neues aus dem Seelsorgeraum
Segnung Seelenplatzerl verschoben
Diakon Roland geht in Pension!
Am Sonntag, 25. Jänner 2026 fand in der Pfarrkirche zur Hl. Familie unter anderem auch der Dank und Segensgottesdienst für Diakon MMag. Roland...
So kann Weihnachten werden
Am 13. Dezember 2025, dem Vorabend zu unserem Patrozinium, konnten wir in unserer Kirche einem ganz besonderen Konzert lauschen. Lisa Steiger lud...
Schön, dass ihr da seid!
Wir freuen uns sehr, dass wir unsere neuen MinistrantInnen Valentin Egger, Lina Stegmann, Greta Jaufer und Louisa Stegmann am 30.Dezember 2025...
Buchpräsentation in Tristach
Einladung zum Pfarrfasching
Kaffee-Treff in Tristach
Sternsingen 2026 in Leisach
„Wir tragen den Stern“ Mit diesem Lied zogen die Leisacher Sternsinger*innen in diesem Jahr wieder von Haus zu Haus, um den Segen zu bringen und...
Langjähriges Ehrenamt in Leisach
Danke! Es gibt so viele Dinge, die man nicht mit Geld bezahlt, wohl aber mit einem Lächeln, mit einer Aufmerksamkeit, mit einem „DANKE“. Bitte und...
Gottesdienst in der Pfarrkiche zur Hl. Familie
Herzliche Einladung
Herzliche Einladung zu den Ökumenischen Gottesdiensten
Kirche vor Ort
Die 6 Seelsorgeraum-Pfarren im Portrait
Seelsorge-Mit-Menschen
Personen im Seelsorgeraum Lienz Süd
Raumbuchung
Neben den Kirchenräumen selbst – die natürlich auch für zum Rahmen und Kontext passende Veranstaltung angefragt werden können – gibt es im Seelsorgeraum Lienz Süd auch weitere Räume, die für äquivalente Ereignisse wie z. B. Besprechungen, Workshops, Vorträge usw. – gebucht werden können.
- In der Pfarre Hl. Familie – Lienz: Kirche / Pfarrsaal / Jungscharraum / Besprechungszimmer
Terminanfragen und weitere Informationen zu den Räumlichkeiten unter: pfarre.heiligefamilie@dibk.at - In der Pfarre St. Marien: Jugendraum
Terminanfragen und weitere Informationen zu den Räumlichkeiten unter: manuela.peheim@dibk.at - In der Pfarre Tristach: neuer Begegnunsraum (Vortragssaal für 70 Personen) im Widum
Terminanfragen und weitere Informationen zu den Räumlichkeiten unter: pfarre.tristach@dibk.at - In der Pfarre Leisach: Pfarrsaal und Pfarrstüberl
Terminanfragen und weitere Informationen zu den Räumlichkeiten unter: pfarre.leisach@dibk.at
Der große Wunsch unserer 18-Jährigen und ihres 16-jährigen Bruders: "Bitte derf ma a Hausparty bei uns schmeißen. Zum 18er." "O.k." denken wir uns und wissen nicht so ganz worauf wir uns da einlassen.
Der Einkauf - Challenge. Gut aufpassen aber nicht nerven - Challenge. Gastfreundschaft aber auch zu wissen, dass wir weiter da wohnen - Challenge.
"Ois vergeht kumm trink a Bier," denk ich mir mit STS und bitte Gott dann irgendwann um eine ruhige Nacht und ein gutes Ende.
PS: Was für ein Kontrast zu Beratungen und Überlegungen, die ich heute im synodalen Gespräch (lohnt zu googeln was das ist) erleben durfte.
Foto: Ausschnitt der Schuhdeponie im Windfang.
Bild: Erzbistum Bamberg / KI-generiertes Bild erstellt mit OpenAI DALL.E
Falls du mich an diesem Wochenende treffen oder mir ausweichen möchtest... wo ich umgehe. 🤪
Heute Samstag um 18.30 Uhr Blasiussegen in der Heiligen Familie Lienz.
Oder morgen Sonntag um 10.15 Uhr Blasiussegen in Lavant.
Oder morgen Sonntag um 19.00 Uhr Blasiussegen in Amlach.
Kimm lei, mia gfrein uns auf di.
Blasiussegen heute (nach Diakon Helmuth Zipperle)
--------------------------------------------------------
Manchmal liegt uns etwas schwer im Magen und können dieses oder jenes Problem nicht verdauen, nicht lösen. Es gibt Situationen, wo man einander nicht riechen kann und wo es
schwierig ist, sich Gehör zu verschaffen und beachtet und respektiert zu werden.
Alles Dinge, die auch mit Hals - Nasen - Ohren zu tun haben, und die man beim Arzt oder auf der HNO Abteilung nicht behandeln kann.
Im Blasiussegen bitten wir Gott, dass er uns ein Gespür dafür gibt, eine NASE, einen Riecher, der spürt, was meinem Mitmenschen gut tut, was ihn verletzt, kränkt oder überfordert.
Wir bitten Gott im Blasiussegen, dass unsere OHREN offen sind für die leisen Töne um uns, dass wir hören lernen, was Menschen uns zwischen den Zeilen sagen möchten.
Und wir bitten im Blasiussegen, dass uns nicht durch den HALS der Kopf verdreht wird, und wir falschen, sinnlosen Dingen und Vorstellungen nachlaufen im Leben; und auch, dass uns der Hals in die richtige Richtung schauen lässt, wo wir hinschauen und nicht wegschauen, wenn neben uns einer Hilfe braucht.
Letztlich bitten wir im Blasiussegen um Halt und Geborgenheit durch einen liebenden Gott, der uns stärkt, Kraft gibt und uns seinen Frieden schenkt.
Die schwangere Maria, gerne nenne ich sie "Maria guter Hoffnung", weist in unserer Pfarrkirche (Heilige Familie Lienz) aufs Taufbecken und nimmt uns zugleich - selbst bestens mit Freud und Leid vertraut - an der Hand. Womit die Menschen vor ihr gedanklich wohl schwanger gehen? Wie auch immer, sie nimmt uns mit und führt uns zur Quelle.
Ich freue mich sehr darauf im Februar Jakob, Luisa, Yaroslav, Michelle, Ella und im März Leonie in der Heiligen Familie Lienz taufen zu dürfen.
Melodie: Faure, Requiem/Agnes, einfach weils ma halt gfallt und ich es gerade höre.
"Wie fühlt sich das an unter der Heiligen Schrift zu stehen?" frage ich eines unserer Erstkommunionkinder bei der Predigt und bekomme prompt eine herzliche Antwort: "Volle fein!" "Und wie schaut das da aus?" frag ich ein anderes Kind und bekomme sofort "wie ein Haus" zur Antwort. Unter dem Dach der Heiligen Schrift dürfen wir uns bergen.
Herr gib uns ein Herz für dein Wort und ein Wort für unser Herz!
Kraftvolle ökumenische Verbundenheit. Vergelts Gott! Danke allen, die den geistvollen Gottesdienst mitgedacht, mitgetragen und mitgefeiert haben.
Kardinal Franz König, ein unvergessener Mahner zur Ökumene und zum Frieden hat folgende Gedanken zum Abschluss des 2. Vatikanums (vor 60 Jahren) geteilt:
Die Kirche Christi sei:
Eine einladende Kirche.
Eine Kirche der offenen Türen.
Eine wärmende, mütterliche Kirche.
Eine Kirche des Verstehens und Mitfühlens,
des Mitdenkens, des Mitfreuens und Mitleidens.
Eine Kirche, die mit den Menschen lacht und mit den Menschen weint.
Eine Kirche, der nichts fremd ist und die nicht fremd tut.
Eine menschliche Kirche, eine Kirche für uns.
Eine Kirche, die wie eine Mutter auf ihre Kinder warten kann.
Eine Kirche, die ihre Kinder sucht und ihnen nachgeht.
Eine Kirche, die die Menschen dort aufsucht, wo sie sind: bei der Arbeit und beim Vergnügen,
beim Fabriktor und auf dem Fußballplatz, in den vier Wänden des Hauses.
Eine Kirche der festlichen Tage und eine Kirche des täglichen Kleinkrams.
Eine Kirche, die nicht verhandelt und feilscht, die nicht Bedingungen stellt oder Vorleistungen verlangt.
Eine Kirche, die nicht politisiert.
Eine Kirche, die nicht moralisiert.
Eine Kirche, die nicht Wohlverhaltenszeugnisse verlangt oder ausstellt.
Eine Kirche der Kleinen, der Armen und Erfolglosen, der Mühseligen und Beladenen,
der Scheiternden und Gescheiterten im Leben, im Beruf, in der Ehe.
Eine Kirche derer, die im Schatten stehen, der Weinenden, der Trauernden.
Eine Kirche der Würdigen, aber auch der Unwürdigen, der Heiligen, aber auch der Sünder.
Eine Kirche - nicht der frommen Sprüche, sondern der stillen, helfenden Tat.
Eine Kirche des Volkes.
Klarinette übt er brav (deshalb die spannende gewählte Musik). Das Angepasste ist ihm fremd. Seine Theologie fordert uns regelmäßig heraus. Beziehungen sind ihm wertvoll - auch deshalb hat er das Hauptamtlichenteam zu sich und seiner Karin eingeladen. Einfach hat er es sich nie gemacht. Gott sei Dank! Denn Oberflächlichkeit scheint ihm als Sünde. Ich hab ihn gern als Konzilstheologen unseres Seelsorgeraums bezeichnet. Nun geht er in Pension und definiert seine Rolle neu.
Danke Diakon Roland Hofbauer für DICH. Herzliche Einladung zum Dankgottesdienst am Bibelsonntag, 25.1.26 um 10.00 Uhr in der Heiligen Familie Lienz. Kimm lei. Mia gfrein uns auf di!
Wir leben als konfessionsverbindende Familie. Den Schatz und die Herausforderung unterschiedlicher Ansichten, Traditionen, Riten und Gewohnheiten kennen wir. Und auch die Sehnsucht nach Einheit, die wir trotz hoher Anstrengungen, Aufeinanderzugehen und diplomatischer Drahtseilakte selbst nicht herstellen können.
Kimm lei. Bet` ma mitnand. Mia gfrein uns auf di!
"Mei ihr seids so a nette Familie," sagen immer wieder Leute zu mir/zu uns. Und ich denk` mir: Komm einfach mal einen Tag mit, dann siehst du eine schrecklich nette Familie. Die Ungereimtheiten und Streitereien. Brüche und Brücken.
Ja ich bekomme viele Schicksale mit und denk` mir dann: passt schon gut bei uns. Sei ja dankbar. Eh alles gut. Aber manchmal, manchmal, da könnte ich...
Und ich pendle zwischen: "Das Leben kann Spuren von Müssen enthalten" UND "Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen. (Albert Schweizer)"
Bild: Protestfigur in einem unserer Jugendzimmer












