Bis vor wenigen Jahren haben die Dominikanerinnen im Klösterle in Lienz die Hostien für die meisten Pfarren in Osttirol gebacken. P. Martin hat bei den Schwestern das Hostieneisen ausgeborgt, um mit den Erstkommunionkindern das Hostienbacken zu erleben. Zuerst wird zusammen mit den Kindern der Teig aus Mehl und Wasser angerührt. Wenn dann im heißen Hostieneisen der Teig gebacken wird und der Wasserdampf so richtig im Eisen zischt, leuchten die Kinderaugen. Die frisch gebackenen Riesenhostien dürfen dann von den Kindern auch verkostet und mit nach Hause genommen werden. Die frisch gebackenen großen Hostienscheiben werden im feuchten Klosterkeller gelagert, damit sie geschmeidig werden, damit die Kinder in der nächsten Gruppenstunde die eigenen kleinen Hostien für den Erstkommuniongottesdienst ausstanzt oder ausschneiden können.
